1:1 bei Werder Bremen – Fortschritt oder Stagnation?

24. August 2008 | ID: 99 | 6 Artikeleinblendungen

 

Schalkes Westermann erzielt 1:1 in Bremen

 

Es reichte nicht, so wie vor zwei Jahren, zu einem Sieg im Weserstadion. aber es wurde auch keine Niederlage wie beim 1:5 in der Vorsaison! Ist das ein  gutes oder schlechtes Zeichen?

Ich denke, weder noch!

Ein Punkt bei Werder Bremen ist nicht schlecht. Die Leistung war über weite Strecken auch okay! Und es wurde endlich mal wieder bis zum Schluss gekämpft.

Spielerisch dagegen waren in der ersten Halbzeit mal wieder gute Ansätze zu sehen, aber wie schon so oft konnte das Niveau nicht über einen längeren Zeitraum gehalten werden.

Ich finde, in den Phasen, wo schöne Spielzüge unserer Schalker zu sehen waren, konnte man die Handschrift von Fred Rütten erkennen. Noch müssen wir ohne die Neuen auskommen. Ein Farfan hätte sicherlich für mehr Gefahr im gegnerischen Stadion sorgen können, ein Engelaar vielleicht mehr Kontrolle ins Spiel nach vorne bringen können.

Warten wir es also ab. Die nächste Woche wird zeigen, ob es der ersehnte zweite Schritt in Richtung Meisterschaft war, oder nicht…

Erst Madrid, dann Bochum. Da müssen unsere Jungs mächtig aufpassen! Drücken wir die Daumen!

 

Von den Spielern besonders hervorzuheben war aus meiner Sicht nur Matthias Schober. Eine Klasseleistung und am Gegentor völlig unschuldig. So gerne, wie ich Manuel Neuer auch wieder im Kasten stehen sehen möchte, es wird nicht ganz einfach an Schober vorbeizuziehen, wenn er so weiter hält und uns dermaßen weiterhilft!

 

Und was den Toschützen anbetrifft möchte ich sagen Westermann – AUSGERECHNET!

Eigentlich mag ich das "ausgerechnet" nicht, weil es von den Reportern so inflationär gebraucht wird. In diesem Fall halte ich es insofern für angebracht, weil Heiko – wie schon gegen Hannover – nicht so recht ins Spiel fand. Leichte Abspielfehler brachten immer wieder Unruhe ins Spiel. Und dann, als ich – ganz gegen meine Gewohnheit – schon die ersten Flüche in Richtung Westermann ausgestoßen hatte, fing er sich, schlug einige gute Pässe und war schließlich im rechten Moment am rechten Ort. Gratulation!

Die Vorarbeit von Raktic in Form einer Flanke vors Tor soll hier ebensosehr gewürdigt werden, wie der anschließende Kopfball von Höwedes, der das Tor einleitete. Es war nicht die einzige gute Tat von Höwedes an diesem Tag, der in dieser Form durchaus eine echte Alternative in unserer hochkarätigen Abwehr werden kann.

Das alle macht Mut und Hoffnung für die weiteren Aufgaben. Freuen wir uns drauf!

Euer Schalke-Ralf



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Artikel wurde veröffentlicht am: Sonntag, 24. August 2008
Anzahl Artikel-Aufrufe: 6 Artikeleinblendungen
Kategorie/n: Meisterschaftsspiele 08/09
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